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Ölheizungen – Heizung modernisieren und Effizienzpotenziale prüfen

Ölheizungen sind seit Langem in vielen deutschen Haushalten zu finden und wurden häufig als etablierte Wärmequelle genutzt. Auch wenn Ölheizungen technisch leistungsfähig sein können, werden sie im Zuge der Abkehr von fossilen Brennstoffen zunehmend durch andere Heizlösungen ersetzt. In Deutschland werden die Regeln für Ölheizungen ab 2026 strenger: Der Einbau neuer Ölheizungen wird unter bestimmten Umständen begrenzt, um den gesetzlich vorgesehenen Übergang zu Heizsystemen mit höherem Anteil erneuerbarer Energien zu unterstützen. Bestehende Anlagen dürfen weiter betrieben werden, aber besonders bei älteren Modellen kann eine Modernisierung – je nach Anlage und Gebäude – helfen, Effizienzpotenziale zu nutzen und Emissionen im Betrieb zu senken; zudem können sich Heizölpreise verändern.

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Gibt es ein Verbot für Ölheizungen?

Viele unserer Kunden stellen uns diese Frage, häufig im Zusammenhang mit gesetzlichen Vorgaben sowie Klima- und Emissionsthemen. In Deutschland gibt es aktuell kein allgemeines Verbot für Ölheizungen, jedoch bestimmte Einschränkungen. Ab 2026 ist es unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr erlaubt, neue Ölheizungen in Gebäuden zu installieren, wenn eine Heizung mit höherem Anteil erneuerbarer Energien möglich ist. Bestehende Anlagen dürfen weiter betrieben werden. Es ist wichtig zu betonen, dass die Austauschpflicht für Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht bedeutet, dass alle Ölheizungen verboten sind. Bestehende Anlagen dürfen weiterhin betrieben werden, aber es gibt bestimmte Übergangsfristen und Regelungen, die beachtet werden sollten. Allerdings empfehlen wir, bei einer Modernisierung die aktuell geltenden Effizienzanforderungen zu berücksichtigen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Modernisierung Ihrer Heizungsanlage und beraten Sie zu Heizsystemen mit erneuerbaren Energien oder passenden Hybridlösungen – abgestimmt auf Ihr Gebäude.

Bis wann dürfen Ölheizungen betrieben werden?

Die Einführung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) im Jahr 2024 hat nicht direkt eine Austauschpflicht für Ölheizungen festgelegt. Stattdessen wird die Verpflichtung, erneuerbare Energien zum Heizen zu verwenden, erst wirksam, sobald die kommunale Wärmeplanung abgeschlossen ist. Dies bedeutet, dass die genauen Fristen je nach Kommune variieren können, abhängig von ihrer Größe und Einwohnerzahl.

Welche Ölheizungen müssen ersetzt werden?

Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alle Ölheizungen ersetzt werden müssen. Nur solche, die vor dem 01.01.1991 installiert wurden oder die bereits 30 Jahre oder älter sind, unterliegen dieser Regelung. Es gibt jedoch Ausnahmen, die von der Technologie und Größe der Anlage abhängen.

Gibt es eine allgemeine Austauschpflicht für Ölheizungen?

Obwohl es keine pauschale Austauschpflicht gibt, werden Ölheizungen in vielen Fällen durch Heizlösungen mit erneuerbaren Energien oder Hybridkonzepte ersetzt. Dies steht im Zusammenhang mit langfristigen Klimazielen, die auf einen deutlich emissionsärmeren Gebäudebestand bis 2050 abzielen. Um diesen Übergang zu erleichtern, kann es – je nach Programm und Voraussetzungen – finanzielle Anreize und Förderprogramme geben.

Werden Ölheizungen noch gefördert?

Die klare Antwort ist nein. Ölheizungen, einschließlich der modernen Brennwerttechnik-Ölheizungen, sind von staatlichen Förderprogrammen ausgeschlossen. Dies steht im Zusammenhang mit der politischen Zielrichtung, den Umstieg auf Heiztechnologien mit erneuerbaren Energien zu unterstützen. Je nach Programm und Voraussetzungen kann es Fördermöglichkeiten für Technologien geben, die erneuerbare Energien nutzen, wie Solarthermie und Wärmepumpen.

Wie kommen Wirkungsgrade oder Nutzungsgrade von über 100 % zustande?

Es gibt oft Verwirrung über Wirkungsgrade, die über 100 % liegen. Diese Werte entstehen lediglich durch die Art und Weise, wie sie definiert werden. Bei Heizungen bezieht sich der Wirkungsgrad in der Regel auf den Heizwert, der nicht den höheren Brennwert des Heizöls berücksichtigt. Eine Heizung, die auf den Brennwert bezogen 100 % effizient wäre, hätte in Bezug auf den Heizwert nur eine Effizienz von etwa 94 %. Bei Heizöl liegt der Unterschied zwischen Heiz- und Brennwert bei ungefähr 6 %, während er bei Erdgas sogar 11 % beträgt.

Bitte beachten Sie: Da gesetzliche Regelungen Änderungen unterliegen können, bieten die angegebenen Zahlen keine Gewährleistung, und es können daraus keine Ansprüche abgeleitet werden.

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